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Tipps fürs Wandern und Bergsteigen

Auch wenn sich die meisten Empfehlungen und Tipps wiederholen, müssen sie doch alljährlich gesagt werden?
Warum?

Weil es Jahr für Jahr vor allem im alpinen Raum immer noch zu unnötigen Suchaktionen kommt und zu vermeidbaren Unfällen.

Würden Wanderer und Hikingfans ein paar Ratschläge beherzigen, würden sich so manche grossflächigen und zermürbenden Suchaktionen über ganze Täler und Bergmassive erübrigen, die die Einsatzkräfte oft an den Rand ihrer Kräfte bringen und für die Helfer sehr gefährlich sind, vor allem, wenn in der Dunkelheit gesucht wird.

Ehrliche Einschätzung

Vor jeder Tour sollte man sein eigenes Können und seine Kondition ehrlich einschätzen und nicht aus falschem Stolz eine anspruchsvolle Tour wählen, der man nicht gewachsen ist.

An- und Abmelden

Wer zu Wander Touren aufbricht, sollte immer seine Wirtsleute, Bekannte, Freunde oder Verwandte über die Tour informieren.

Hat man vor Ort keine Möglichkeit kann man auch telefonisch oder per e-mail Freunde über die beabsichtigte Tour  informieren, bei denen man sich dann auch wieder zurückmeldet nach erfolgter Tour.

Wer Hüttentouren geplant hat und dann aus verschiedensten Gründen die reservierten Schlafplätze nicht in Anspruch nimmt, muss die Wirtsleute der Berghütten informieren, da diese oftmals unnötige Suchaktionen in Gang setzen.

Was gehört in den Rucksack?

Auch wer nur eine Tagestour plant, sollte für den Notfall gerüstet sein. Das bedeutet, dass immer ausreichend Proviant, vor allem Wasser im Rucksack dabei sein sollte.

An warme Wetterschutzkleidung sollte ebenso gedacht werden wie an eine Rucksack-Apotheke für kleine Verletzungen.

Auch das Handy sollte mit, da es im Notfall lebensrettend sein kann, ebenso wie eine Trillerpfeife für Nacht und Nebel und eine Stirnlampe, bevorzugt mit LEDs, die für eine lange und kräftige Leuchtdauer garantieren.