19.April 2009
Touren - Biken - Wandern - Trekking
Tierbeobachtungen beim Hiking
Bekannteste Regeln beim Hiking in Mitteleuropa zumindest ist es, nicht vom Weg abzugehen und sich nicht lauter als nötig zu bewegen bzw. zu kommunizieren um das Wild nicht zu verschrecken.
Ganz andere Tipps erhalten Freunde des Hikings in Amerika. Besonders in den grossen Wildreservaten, die von Hiking-Fans gerne besucht werden, widmen sich Parkranger und Umweltschützer seit Jahrzehnten der Aufgabe, Hiking-Touristen die Grundregeln der Tierbeobachtung nahe zu bringen.
Wer dort in ländlichen Gegenden bestens bekannt ist, muss Hiking-Fans aus den Städten erst noch beigebracht werden.
Anders als in Mitteleuropa, kann es bei einem Hiking-Trip in freier Wildbahn, durch die Rocky Mountains etwa, zu gefährlichen Unfällen kommen. Während man in mitteleuropäischen Gebirgen nach Gemsen, Hirschen und Rehen späht, kann einen in Amerikas Wildbahn beim Hiking auch ein Bär oder gar ein Elch überraschen.
Auge in Auge mit einem Bär
Wildhüter raten deshalb, möglichst geräuschvolles Hiking zu betreiben und sich gebührend bemerkbar zu machen. Wildtiere wären dann vorbereitet bzw. würden gewarnt. Wichtig ist das vor allem für Muttertiere, die Zeit haben, mit ihren Nachwuchs zu flüchten.
Passiert es, dass sich eine Bärin überrascht fühlt, dann zeigt sich ihr Beschützerinstinkt in Form eines Angriffs. Für viele Hiking-Freunde hatte das bereits verhängnisvolle Folgen.
Besondere Vorsichtsmassnahmen gilt es auch beim Campen. Lebensmittel dürfen nur sehr gut verschlossen aufbewahrt werden, um durch den Geruch keine Tiere anzulocken.
Hiking-Touristen wird empfohlen, Lebensmittel nachts aus dem Zelt zu entfernen und weit entfernt vom Lagerplatz auf einen hohen Ast aufzuhängen.
Bevor man dem „Ruf der Wildnis“ folgt, sollten Hiking-Fans sich immer vor Ort über die örtlichen Gegebenheiten informieren.