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Hat der Rucksack eine Geschichte?

Vom Schmugglergut zum Laptop-Rucksack. Für manchen ist der Rucksack auf seinen Rücken schon wie eine zweite Haut und er fühlt sich fast nackt, ist er ohne Rucksack unterwegs. Der Rucksack ist für uns heute eine beliebte und bequeme Transportmöglichkeit. Längst hat der Rucksack im Alltag viele Taschen verdrängt. Vor allem junge Leute bevorzugen den Rucksack, nicht nur wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Wer ist der Erfinder des Rucksackes?

Von vielen Dingen wissen wir, wie sie entstanden oder wer sie erfunden hat. Vom Rucksack ist wenig bekannt, obgleich das Tragen von Waren doch die Menschheit seit Anbeginn begleitet.

Blicken wir auf andere Kulturen, dann sehen wir die Transportmöglichkeiten, wenn man zu Fuss unterwegs ist.

Da werden Waren und Wasserkrüge auf dem Kopf getragen. Lasten werden noch heute überwiegend auf dem Rücken befördert, wenn sie von Menschen getragen werden müssen. Auch, wenn es sich dabei nicht um einen Rucksack handelt.

Als Transportgeräte wurden und werden beispielsweise Körbe mit oder ohne Lederriemen genutzt, die auch schon einmal an der Stirn, wie bei den Kiepen von Kohlenmännern, befestigt werden.

So finden wir den Rucksack meist in Beschreibungen und Geschichten aus der jüngeren Zeit.

In den 60iger Jahren waren die Schmuggler in den Grenzgebieten wie Italien-Schweiz mit ihren Rucksäcken unterwegs, Wilderer nutzten den Rucksack und auch die Handwerker auf der Walz, die dann und wann wieder ihr Bündel oder ihren Rucksack packen mussten.

Berühmtester Rucksackträger ist wohl die Eiszeitmumie Ötzi aus der Jungsteinzeit, ca. 3.300 v. Chr. Bei seiner Entdeckung fand man auch Reste seines Rucksacks.